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So zu sagen alle modernen Energieversorgungsnetze arbeiten heute mit Wechselstrom, und das hat seinen guten Grund. Man kann Wechselstrom mit dem Einsatz von Synchrongeneratoren ganz einfach erzeugen. Man kann den Strom problemlos auch über weite Strecken übertragen, denn Wechselspannung lässt sich sehr einfach auf andere Niveaus transformieren. Außerdem können elektrische Verbraucher einfach, weil verpolungssicher angeschlossen werden. Doch auch Gleichstrom ist technisch immer noch sehr wichtig: Nicht allein Akkuladegeräte und Straßenbahnen, nein er wird bei fast allen elektronischen Schaltungen für deren Betrieb benötigt. Batterien, Brennstoff- sowie auch Solarzellen liefern immer Gleichstrom.

hilfsbetriebwechselrichter_1Deshalb sind hier verständlicherweise Gleich- und Wechselrichter das Bindeglied von dem einen der beiden Stromsysteme zum anderen und es kommt dem Wechselrichter eine große praktische Bedeutung zu auch im Stromnothilfssystem werden die sogenannten Hilfsbetriebwechselrichter eingesetzt. Gleichrichter findet man wird eingesetzt in fast jedem Steckernetzteil, doch auch der Wechselrichter ist weit verbreitet: Er eingesetzt im Betrieb von den im Handel üblichen 230V-Geräten in einem Fahrzeug wie der Autokühlschrank, weiter wird er in Stromversorgungen die unterbrechungsfrei sind oder um die erneuerbaren Energien nutzen zu können. Anwendungen für den Wechselrichter gibt es zuhauf auch als Hilfsbetriebswechselrichter. Die Einspeisung von Gleichstrom in das Versorgungsnetz von Fahrzeugen beispielsweise hat sich hierbei zu einem der Schwerpunkte der Wechselrichtertechnik herausgestellt. Auch bei den einer Großzahl an Windkraftwerken und ohne Ausnahme in allen Photovoltaik-Anlagen bildet der Wechselrichter die besondere Schnittstelle zum Versorgungsnetz - bei den PV-Anlagen ist er das zentrale Element. Der Hilfsbetriebwechselrichter springt immer dann ein, wenn das normale Stromnetz aus irgendwelchen Gründen in den Hilfsbetrieb schaltet.

Aufgabe der Hilfsbetriebwechselrichter - Die Netztüberwachung

Zu den Aufgaben des Hilfsbetriebwechselrichters gehört unter anderen die Überwachung des Versorgungsnetzes, in das der Strom eingespeist werden soll. Damit sich niemand bei Arbeiten an dem vermeintlich spannungsfreien Netz verletzt, müssen alle Energiequellen - auch der einspeisende Wechselrichter - zu jeder Zeit vom Netz trenntbar sein. Dazu gibt es eine VDE-Norm.

Aufgabe der Hilfsbetriebwechselrichter - Die Anlagenüberwachung

Es gibt viele Faktoren, die auf die Leistung einer Anlage einen negativen Einfluss haben. So können einzelne Module verschmutzten oder beschädigt sein, Spannungs- bzw. Frequenzschwankungen können im Versorgungsnetz zu einer kurzzeitigen Abschaltung führen im schlimmsten Fall passiert es regelmäßig. Dadurch können deutliche Schäden entstehen, wenn sie länger unbemerkt bleiben. Eine lückenlose Überwachung der Anlage ist empfehlenswert und diese kommt dem Hilfsbetriebwechselrichter zu. Der Hilfsbetriebwechselrichter verfügt dafür über mehrere Kommunikationsschnittstellen, an denen sämtliche elektrischen Parameter der DC- und AC-Seite (Spannung, Stromstärke, Leistung) erkannt werden.

Fazit:

Der Hilfsbetriebwechselrichter übernimmt die Aufgaben eines Wechselrichters im System so lange der normale Wechselrichter außer Betrieb ist.